Sehenswürdigkeiten

Ansfelden- eine sehenswerte Stadt für Groß und Klein

Ansfelden verbindet Musikgeschichte, Kultur und Natur auf einzigartige Weise. Als Geburtsort Anton Bruckners und Mitglied des Tourismusverbandes Linz ist die Stadt ein attraktives Ausflugsziel in der Region und heißt Gäste aus Österreich ebenso wie Besucherinnen und Besucher aus aller Welt herzlich willkommen.

Ob ein Besuch im Anton-Bruckner-Geburtshaus, eine Wanderung auf dem Symphoniewanderweg, ein Blick in die geschichtsträchtige Pfarrkirche oder die beeindruckende Aussicht beim markanten Richtfunkturm – Ansfelden lädt dazu ein, Bekanntes neu zu entdecken und Verborgenes zu erleben. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten, Ausflugsziele und kulturelle Angebote machen die Stadt zu einem lohnenden Ziel für Tagesgäste, Familien, Kulturinteressierte sowie Besucherinnen und Besucher aus aller Welt.

Wer Ansfelden besucht, begegnet einer Stadt, die ihre Geschichte mit Stolz bewahrt– herzlich, vielfältig und voller besonderer Eindrücke.

Anton Bruckner Museum

Im Jahr 1971 wurde das Geburtshaus des berühmten Komponisten und Kirchenmusikers Prof. Anton Bruckner, welcher am 4. September 1824 in Ansfelden geboren wurde, zu einer Gedenkstätte ausgebaut. Am 2. April 2014 wurde das neue, frisch renovierte Anton-Bruckner-Museum feierlich eröffnet.

Das Anton-Bruckner-Museum Ansfelden stellt das Leben und Werk des Komponisten Anton Bruckners in seinen wesentlichen Zügen anschaulich dar. Anton Bruckner gilt nicht umsonst als der oberösterreichische Komponist schlechthin. Gerade deshalb ist es das Ziel der neuen musealen Präsentation, zur Wiedereröffnung im Jahre 2014 auch interessierte Laien oder musikalische "Einsteiger" anzusprechen. Es ist das weltweit einzige Museum, welches sich ausschließlich der Persönlichkeit Anton Bruckners widmet.

Das Anton-Bruckner-Museum befindet sich in der Augustinerstraße 3, neben der Pfarrkirche Ansfelden. Email: brucknermuseum@ooelkg.at ; Telefon: 0664/ 60072 522 93

Auskünfte und Anmeldungen für Führungen für Erwachsene und Schulklassen: kulturvermittlung@ooelkg.at oder 0732/7720 522 22

Ein altes Klassenzimmer-Setup mit einer Tafel, einem Holzschreibtisch, einem Abakus und einer kleinen Tafel auf dem Schreibtisch.
Ein gelbes Gebäude mit einem braunen Dach, mehreren Fenstern und einer Lampe an der Wand.

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Anton-Bruckner-Symphoniewanderweg

Anton Bruckner zog es wohl oft zu Fuß von Ansfelden nach St. Florian. Beginnend im Zentrum von Ansfelden führt der Wanderweg durch Felder, Wiesen und hügelige Waldlandschaft bis nach St. Florian, wo sich die Begräbnisstätte des großen Komponisten befindet. Der Symphoniewanderweg erinnert an diese Strecke und führt auf rund 8,7 km durch eine atemberaubende Hügellandschaft. Der Weg, der 1996 eröffnet wurde, wurde im Zuge des Brucknerjahres 2024 neu gestaltet und modernisiert. Die Gehzeit pro Strecke beträgt etwa zwei bis drei Stunden.

Die Stationen auf dem Weg

Dieser neu gestaltete Weg ist nicht nur ein Genuss für Wanderfreunde, sondern auch ein Erlebnis für die ganze Familie! Elf interaktive Erlebnisstationen bieten einen spannenden, haptischen Zugang zu Bruckners berühmten Symphonien. Mit kleinen, mitreißenden Spielen können die Wanderer das Leben Anton Bruckners auf spielerische Weise entdecken, während analoge Klangobjekte dazu einladen, die Klänge seiner Werke direkt zu erleben.

Interaktive Erlebnisse mit der hublz-App

Der Weg wird noch spannender mit der hublz-App, die tiefer in die Themenwelt eintaucht. Zwei Avatare begleiten die Wanderer und machen den Symphoniewanderweg nicht nur für Bruckner-Kenner, sondern auch für junge Besucher*innen zu einem echten Highlight. So wird der Spaziergang zu einem musikalischen Abenteuer für alle!

Bei zehn Stationen werden auf Schautafeln nicht nur die Symphonien Bruckners beschrieben, sondern es wird auch auf den historischen Hintergrund zur Zeit der Komposition der jeweiligen Symphonie eingegangen. Auf diesem Weg begeben Sie sich ganz auf Bruckners Spuren - von seinem Geburtsort bis hin zur Grabesstätte im Stift St. Florian.

Eine Gruppe von Menschen geht auf einem Feldweg in einem Grasfeld, umgeben von Bäumen. Sie tragen Freizeitkleidung und einige tragen eine Brille. Der Himmel ist blau mit einigen Wolken.


Richtfunkturm Ansfelden- ein „Signal in die Welt“

Am 22. September 1978 wurde die 93 Meter hohe, aus Stahlbeton hergestellte Richtfunkanlage Ansfelden offiziell eingeweiht und diente ab diesem Zeitpunkt als Ersatz für die Richtfunkantennen beim Kurzwellensender Fleckendorf. Der Turm ist DAS Wahrzeichen der Stadtgemeinde Ansfelden, ein Symbol, das von allen Seiten schon von weitem sichtbar ist. Die Spitze des Turms, unter der sich drei Plattformen für Sendeanlagen befinden, liegt auf 465 m Seehöhe.

Heute ist der Richtfunkturm vom Eigentümer Telekom Austria als Richtfunkknoten und Mobilfunkanlage für das Mobilfunknetz A1 in Betrieb. Zudem steht er immer noch für Kabelnetzbetreiber und Rettungsorganisationen zur Verfügung.

Ein hoher weißer Turm mit mehreren Satellitenschüsseln auf der Spitze, umgeben von Bäumen und blauem Himmel.


Bruckner-Denkmal

Die Büste wurde vom Linzer Bildhauer Planz modelliert und das Denkmal anlässlich der Jahrhundertfeier der Geburt Anton Bruckners 1924 errichtet. Es befindet sich in der Ortschaft Ansfelden unmittelbar vor dem Anton-Bruckner-Centrum. Bruckners Vatergrab befindet sich direkt neben der Kirche.


Eine Bronzebüste von Anton Brudhner, geboren 1824 und gestorben 1896, ist auf einer Steinplatte montiert, mit einem gelben Gebäude und Grünpflanzen im Hintergrund.


Barocker Pfarrhof Ansfelden

Der Pfarrhof wurde 1690 im Auftrag von Propst Matthäus I. von Weißenberg erbaut. Architekt war Carlo Antonio Carlone (gest. 1708) aus Mailand. Die Stuckverzierungen an der Decke des Festsaales sind ein Werk seines Bruders, des Baumeisters Bartholomeo Carlone. Die Vollendung des Bauwerkes dürfte 1707 erfolgt sein. Dieser barocke Pfarrhof befindet sich neben der Pfarrkirche von Ansfelden, Ansfeldner Straße 11. Am 21. April 2013 wurde der generalsanierte barocke Pfarrhof nach einjähriger Bauzeit seiner Bestimmung übergeben. Er ist nicht nur ein modernes Pfarrzentrum, sondern ein Haus der Begegnung für alle Ansfeldner*innen.

Ein großes gelbes Gebäude mit Rundbogenfenstern und Säulen, einem braunen Dach und einem Balkon im zweiten Stock.


Pfarrkirche Ansfelden

Inmitten des Kulturdreiecks – Anton Bruckner Geburtshaus, dem barocken Pfarrhof und dem modernen ABC (Anton Bruckner Centrum) – befindet sich die Pfarrkirche Ansfelden. Die von weitem sichtbare Pfarrkirche ist dem hl. Valentin geweiht. Die Pfarre Ansfelden kam 1680 im Tauschweg zum Chorherrenstift St. Florian, dem sie bis heute angehört.

Ein hoher gelber und weißer Kirchturm mit einer Uhr und einem Schweizer Flaggensymbol darauf.


Autobahnkirche Haid

Die röm. katholische Kirche, welche im Jahre 1964 fertiggestellt wurde, ist die erste Autobahnkirche Österreichs. Sie befindet sich in der Kirchenstraße in Haid. Im Jahr 2000 wurde in der innen völlig neu gestalteten Kirche eine moderne, sehenswerte Orgel aufgestellt.

Ein leerer Kircheninnenraum mit einer großen Orgel, einem Kreuz und Kerzen auf dem Altar. Holzbänke und Pflanzen schmücken den Raum.


Berger Kirche

Das Gotteshaus ist wegen seiner Einfachheit und auf Grund seiner idyllischen Lage von besonderer Wirkung. Es befindet sich direkt in der Ortschaft Berg. Sie ist dem hl. Vitus geweiht. Von 1853 bis 1965 befand sich gleich daneben ein Schulgebäude. Bis 1902 fand der Unterricht im Schulgebäude statt.

Ein weißer Kirchturm mit schwarzem Dach und zwei Uhren, eine auf jeder Seite, steht hoch gegen einen blauen Himmel.


Motorikpark

Der Motorikpark® Ansfelden im Kremspark ist ein kostenloses Bewegungsangebot für alle Altersgruppen. Mehr als 130 Stationen und Geräte bieten vielfältige Möglichkeiten, Koordination, Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Ausdauer zu trainieren.

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ABC – Anton-Bruckner-Centrum

Das Anton Bruckner Centrum ist das kulturelle Herzstück der Stadt Ansfelden. Mit einem abwechslungsreichen Programm aus Konzerten, Kabarett, Theater, Ausstellungen und weiteren Veranstaltungen bietet es das ganze Jahr über kulturelle Erlebnisse für jedes Alter.

Alle Informationen zu Veranstaltungen, Tickets und dem aktuellen Programm finden Sie auf der Website des Anton Bruckner Centrums.

Ein modernes Gebäude mit einem Holzdach und blauen Säulen, mit Glaswänden und einem vor dem Gebäude geparkten Auto.

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Napoleonkapelle

Hier soll der korsische Feldherr Napoleon bei seinem Feldzug in Österreich vor der Schlacht bei Ebelsberg im Jahre 1809 Rast gemacht haben. Die Kapelle befindet sich an der Straßenkreuzung Napoleonstraße - Köttsdorferstraße.