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Soziales Verhalten

Voraussetzung für ein gelungenes Zusammenleben in der Gesellschaft

"EINER FÜR ALLE - ALLE FÜR EINEN"

Von Natur aus ist der Mensch aus ein soziales Wesen - sucht den Kontakt zu anderen Menschen. Je jünger ein Kind ist, desto mehr ist es auf sich und seine ureigensten Bedürfnisse ausgerichtet. Je älter es wird, umso mehr wendet es sich anderen zu, sich an anderen zu messen, seine Grenzen zu erweitern.


Ein Kind, das sich durch eine Gruppe anderer angenommen fühlt, kann seine sozialen Anlagen gut entfalten:

Es wird bereit, mit anderen in KONTAKT zu treten, mit anderen Kindern zu spielen, zu lernen, zu arbeiten.

Es wird fähig, die EIGENEN Gefühle und Bedürfnisse, aber auch die der ANDEREN wahrzunehmen und darauf einzugehen.

Es erfährt, dass jeder Mensch elementare Bedürfnisse, Rechte und Pflichten hat, die es zu ACHTEN gilt.

Es wird ermutigt, anderen zu helfen, sich für das Gruppenleben MITVERANTWORTLICH zu fühlen.

Es gewinnt Verständnis für Menschen in seiner Umgebung, die ANDERE Lebensformen und ANDERE Lebensweisen haben.

Diese Fähigkeiten sind die Voraussetzung für ein gelungenes Zusammenleben in der Gesellschaft - nicht nur bei Kindern, sondern für des ganze Leben.


Multikulturelles Zusammenleben

Kinder mit verschiedenen Sprachen und Nationalitäten, Lebensgewohnheiten, Sitten und Bräuchen besuchen unseren Kindergarten.

Kein Problem für die Kinder - sie verständigen sich mit Armen, Beinen, Gestik und Mimik.

Für uns Erzieherinnen stellt dies einerseits immer wieder eine große Herausforderung, andererseits aber auch stets eine positive Bereicherung in unserem Arbeitsumfeld, im Zusammenleben in der Gruppe dar.

 

Uns ist es wichtig, dass die Kinder eine fröhliche und harmonische Atmosphäre erleben, die für ein glückliches MITEINANDER notwendig ist.

Gegenseitiger Respekt und Akzeptanz, persönliche Achtung und Wertschätzung haben daher höchste Priorität.

Dies beinhaltet ganz besonders die AKZEPTANZ der MUTTERSPRACHE - sie ist für die Gesamtentwicklung des Kindes von besonderer Bedeutung.

Kinder mit nichtdeutscher Muttersprache dürfen in ihrer Sprache sprechen, so viel und so oft sie wollen - wichtig ist die SPRECHFREUDE!

Die Muttersprache wird als ein Teil ihrer Persönlichkeit akzeptiert.

Das Vernachlässigen der Muttersprache kann das Erlernen der deutschen Sprache blockieren - keinesfalls beschleunigen oder verbessern!

 

DENN:

die Muttersprache ist die BASIS-SPRACHE - ist diese gefestigt, kann das Kind die Zweitsprache Deutsch erlernen.