KEM Region Traun-Kremstal

Die Stadt Ansfelden ist Mitglied der Klima- und Energiemodellregion (KEM) Traun-Kremstal. Gemeinsam mit den Gemeinden Traun, Pucking, Neuhofen an der Krems, Kematen an der Krems und Piberbach werden regionale Projekte für Klimaschutz, Energieeffizienz und eine nachhaltige Entwicklung umgesetzt.

Unter dem Motto „Die Kunst der kleinen Schritte“ entwickelt die Region Maßnahmen in den Bereichen erneuerbare Energien, nachhaltige Mobilität, Energieeinsparung, Klimaschutz und Bewusstseinsbildung. Durch die enge Zusammenarbeit der Gemeinden entstehen gemeinsame Lösungen, die Ressourcen schonen und die Lebensqualität in der Region langfristig stärken.

Weitere Informationen zur KEM Region Traun-Kremstal und zu aktuellen Projekten finden Sie auf der Website der KEM:
https://www.stadtmarketing-traun.at/kem/

Öffentlicher Verkehr

Ansfelden verfügt über ein gut ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz und bietet zahlreiche Möglichkeiten, bequem und umweltfreundlich unterwegs zu sein.

Mit den Bahnhöfen Haid und Nettingsdorf bestehen schnelle Bahnverbindungen nach Linz, ins Kremstal und in die Region Pyhrn-Eisenwurzen. Ergänzt wird das Angebot durch mehrere Buslinien, die die Stadtteile Ansfeldens miteinander verbinden und Fahrten in die umliegenden Gemeinden sowie nach Linz ermöglichen.

Darüber hinaus wird der öffentliche Verkehr laufend weiterentwickelt, um die Mobilität in Ansfelden nachhaltig zu stärken.

Nützliche Links:

Klimabündnis

Die Stadt Ansfelden ist seit 1998 Klimabündnis-Gemeinde und setzt sich aktiv für Klima-, Umwelt- und Ressourcenschutz ein. Gemeinsam mit dem Klimabündnis arbeitet die Stadt daran, den CO₂-Ausstoß zu reduzieren, nachhaltig mit Ressourcen umzugehen und das Bewusstsein für Umwelt- und Klimathemen zu stärken.

Dazu zählen unter anderem Maßnahmen zur Senkung der CO₂-Emissionen, der verantwortungsvolle Einsatz von Materialien, aktive Informationsarbeit sowie die Unterstützung internationaler Klimaschutzprojekte. Gemeinsam leisten wir einen Beitrag für eine lebenswerte Zukunft.

Mehr Informationen zum Klimabündnis

Umweltpreise

Für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet des Umweltschutzes werden von der Stadtgemeinde Ansfelden Umweltpreise vergeben.

Klimastrategie

Mit der kommunalen Klima- und Energiestrategie schafft die Stadt Ansfelden die Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung bis 2030. Im Mittelpunkt stehen Maßnahmen in den Bereichen Klimaschutz, Klimawandelanpassung, Energie, Mobilität, Bodenschutz und Ernährung.

Die Strategie basiert auf einer Klimabilanz, die den Energieverbrauch und die Treibhausgasemissionen in Ansfelden analysiert. Begleitet wird der Prozess vom Klimabündnis Oberösterreich.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Beteiligung der Bevölkerung. Die Ideen und Anregungen der Ansfeldner und Ansfeldnerinnen fließen in die Entwicklung der Strategie ein und tragen dazu bei, gemeinsam eine lebenswerte und zukunftsorientierte Stadt zu gestalten.

EED III Richtlinie - Gebäudeinventar

Am 20. September 2023 wurde die Richtlinie (EU) 2023/1791 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. September 2023 zur Energieeffizienz und zur Änderung der Verordnung (EU) 2023/955 im Amtsblatt der Europäischen Union kundgemacht. Die darin normierten Verpflichtungen treffen unter anderem auch die Gemeinden.

Konkrete Pflichten aus der Richtlinie:

  • Senkung des Gesamtendenergieverbrauchs in öffentlichen Ein-richtungen jährlich um 1,9 % gegenüber dem Jahr 2021 (Artikel 5 EED III)

  • Jährliche Renovierungsquote von mind. 3% für Gebäude öffentlicher Einrichtungen ab Okt. 2025 (Artikel 6 EED III)

  • Erstellung eines Gebäudeinventars aller "konditionierten" Gebäude (Heizung/Kühlung) größer 250m² (Artikel 6 EED III)

  • Alternativer Ansatz ist möglich:
    Nahezu alle oö. Gemeinden inkl. der Stadtgemeinde Ansfelden haben sich im Dezember 2023 entschlossen, den möglichen sogenannten "alternativen Ansatz" anzuwenden. Das bedeutet, dass diese Gemeinden nicht verpflichtet sind, ihre Gebäude sofort entsprechend der 3%-Quote zu renovieren, sondern jährlich für 3% der Gebäudefläche einen Renovierungsausweis zu erstellen und die Sanierung dieser Gebäude zu Niedrigstenergiegebäuden bis 2040 abzuschließen.