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07.04.2022 08:55 Alter: 174 days

EREMA baut Forschungs- und Entwicklungszentrum in Ansfelden

Das Topunternehmen investiert 10 Millionen Euro am Standort im Stadtteil Freindorf und schafft mit dem neuen Forschungs- und Entwicklungszentrum bis zu 50 neue Arbeitsplätze.


Managing Director Markus Huber-Lindinger, LR Markus Achleitner, CEO Manfred Hackl und Bürgermeister Christian Partoll beim Spatenstich für das neue Forschungs- und Entwicklungszentrum der EREMA in Ansfelden. (Foto: Stadt Ansfelden / G. Kraftschik)

Bis 2030 sollen nach Vorgabe der Europäischen Union 55 Prozent der Kunstoff-Verpackungssrohstoffe wiederverwertet werden. Um das Ziel zu erreichen, braucht es wertvolles technologisches Know-How: Die EREMA Engineering Recycling Maschinen und Anlagen GmbH, ein Unternehmen im Familienbesitz, hat ihren Firmenhauptsitz im Ansfeldner Stadtteil Freindorf und investiert im kommenden Jahr 10 Millionen Euro in Bau und Ausrüstung des neuen Forschungs- und Entwicklungszentrums. Mehr als 660 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - viele davon aus Ansfelden - arbeiten für den Unternehmenserfolg und bauen Anlagen zur Wiederverwertung von Kunststoff. Mehr als 5.000 dieser Maschinen sind in der ganzen Welt im Einsatz und recyceln jährlich mehr als 14 Millionen Tonnen Kunststoff zu Granulat.  2020/21 hatte die EREMA Group einen Jahresumsatz von 250 Millionen Euro.

Am 6. April 2022 war Spatenstich für den Neubau am bestehenden Standort. Als Repräsentant der Stadt Ansfelden nahm Bürgermeister Christian Partoll gemeinam mit CEO Manfred Hackl, LR Markus Achleitner und Managing Director Markus Huber-Lindinger daran teil. "Ich freue mich als Bürgermeister, den Weltmarktführer in dieser Branche in unserer Heimatstadt zu haben. Die Erweiterung ist eine weitere Standortsicherung des größten Arbeitgebers in Ansfelden und sichert somit auch den Wirtschaftsstandort Ansfelden." so der Bürgermeister.

(GK, 7.4.2022)