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24.01.2022 09:39 Alter: 200 days

Stadtbuget: Ökologisches Investitionsprogramm macht Ansfelden fit für die Zukunft

Ansfelden investiert heuer in seine Feuerwehren, eine neue Schulausspeisung, Sanierung und Digitalisierung seiner Schulen, Altstoffsammelzentrum und Radinfrastruktur. Das bringt regionale Wertschöpfung, sichert Arbeitsplätze in der Region und stärkt die Stadt in ihrem gesunden Wachstumsprozess.


Der Gemeinderat hat am 20. Jänner 2022 den Voranschlag für das Jahr 2022 beschlossen. Das Ergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit konnte mit einem Volumen von 46,1 Millionen Euro ausgeglichen erstellt werden. Im Finanzierungshaushalt beliefen sich die voranschlagswirksamen Auszahlungen, inklusive einem massiven Investitionsprogramm auf knapp 56 Millionen Euro.

Investitionen für die Zukunft

Für 2022 plant die Stadtgemeinde Ansfelden ein großzügiges Investitionsprogramm, welches Ansfelden nachhaltig fit für die Zukunft macht:

  • So investiert die Stadt auch heuer massiv in das Feuerwehrwesen und somit in die Sicherheit aller Ansfeldnerinnen und Ansfeldner.
  • Einen wesentlichen Budget-Schwerpunkt bilden auch die finanziellen Mittel für die Schulsanierungen im Schulbezirk Haid. 2022 startet die Stadt mit dem Neubau der Schulküche und Schulausspeisung am Standort Schulzentrum Haid und investiert dabei 2,7 Millionen Euro.
  • Ansfelden investiert in den weiteren Ausbau der Radinfrastruktur.
  • Ebenso sind finanzielle Mittel für die Hauptplatzgestaltung in Haid vorgesehen.  
  • Budgetiert sind außerdem Mittel für den Grundstückskauf für das neue Altstoffsammelzentrum, welches das modernste im Bezirk Linz Land werden soll.

Ansfelden wird gerade jetzt - Corona Krise hin oder her - investieren. Denn wenn nicht jetzt, wann dann, ist es Zeit in die Zukunft der Stadt und in die Zukunft unserer Kinder vor allem auch zu investieren? Das bringt regionale Wertschöpfung, sichert Arbeitsplätze in der Region und stärkt die Stadt in ihrem gesunden Wachstumsprozess. Es freut mich ganz besonders, dass wir auch ökologische Eckpfeiler für 2022 setzen konnten."

Die Stadtgemeinde Ansfelden hat außerdem immer schon ein großes Augenmerk darauf gelegt, fit für die digitalen Herausforderungen der Zukunft zu sein. Hier wird es nicht nur am Stadtamt weitere Schritte geben, sondern werden auch die Schulen einen echten Digitalisierungsboom erleben. Sie werden mit noch besserer Infrastruktur ausgestattet, um den Kindern und Jugendlichen einen zeitgemäßen Unterricht bieten zu können. Ansfelden ist es ein großes Anliegen Wege zu ebnen, dass Kinder so früh wie möglich digitale Kompetenz erfahren und so auch ihre Kreativität gefördert wird.

"Wichtig ist mir, dass wir auch in Zukunft den Voranschlag ausgeglichen erstellen und den Schuldenstand von derzeit 20 Millionen in den nächsten Jahren sukzessive und deutlich senken. Ich danke allen politischen Kräften, die diesen Voranschlag mitgetragen haben, sehr herzlich. Besonders stolz bin ich darauf, dass mein erster Voranschlag einstimmig gutiert wurde! Ein großes Danke gilt auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der städtischen Finanzverwaltung, die hunderte Stunden an diesem Voranschlag gearbeitet haben und uns in der Politik immer hervorragend beraten haben!“, so Bürgermeister Christian Partoll.

Voranschlag mit und trotz Pandemie

Die Corona Krise hat nicht nur gesundheitlich ihre Spuren hinterlassen, sie wird uns wohl auch 2022 noch maßgeblich begleiten.

Seit Pandemiebeginn 2020 mussten wir als Stadt Einnahmenausfälle bei den Bundesertragsanteilen und der Kommunalsteuer hinnehmen, bei gleichzeitig explodierenden Ausgaben für Coronatests, Hygienemaßnahmen, aber auch bei der Gewährung von Zahlungserleichterungen und beim Verzicht auf Kinderbetreuungs- und Verpflegungsbeiträge. Durch die entstandene Einkommenslücke werden in weiterer Folge auch noch 2022 die hohen Zahlungen von Pflichtbeiträgen beispielsweise für die Krankenanstalten und an den Sozialhilfeverband zum finanziellen Kraftakt, der kaum einen Budgetspielraum für einen Vorwärtsschritt der Stadt zulässt. Geld von Bund und Land ist dringend nötig, um zum einen zu investieren und zum anderen auch unsere vielen Leistungen für die Ansfeldnerinnen und Ansfeldner aufrecht zu erhalten.“ so Bürgermeister Christian Partoll.