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19.04.2021 09:01 Alter: 58 days

"Ansfelden Miteinander" fördert seit 8 Jahren Hausgemeinschaften und begleitet Konflikte

Ob beim Stiegenhausgespräch, Spielplatzfest oder bei der Konflikbegleitung: Mit "Ansfelden Miteinander" unterstützt die Stadt Ansfelden ihre Bürgerinnen und Bürger dabei, gute Netzwerke in der Nachbarschaft zu schaffen und Konflikte nicht eskalieren zu lassen.


Mit dem "Stadtteilbüro Ansfelden" bietet Ansfelden Miteinander niederschwelligen Kontakt zu den BürgerInnen

Beim Miteinand-am-Spielplatz-Fest gibt's die Möglichkeit, Angebote der Stadt näher kennenzulernen

Die Bleib-Steh-Cafe schaffen Kontakte zwischen NachbarInnen.

Beim Picknick-im-Park kommen Menschen miteinander ins Gespräch.

In Ansfelden sind viele Menschen für ein gutes Mit- und Nebeneinander aktiv. Sie stärken mit Ihrem Einsatz die Stadt und machen in Ansfelden „Mitspielen“ erlebbar. Mit Ansfelden Miteinander unterstützt die Stadt Ansfelden ihre Bürgerinnen und Bürger dabei, Netzwerke in der Nachbarschaft zu schaffen. Der Austausch der Bewohnerinnen und Bewohnern zu Wohnthemen aktiviert und motiviert Menschen, das Zusammenleben vor Ort zu verbessern und die Eskalation von Konflikten zu vermeiden.

Aktiv mit und bei den Menschen vor Ort

Um die Wohnzufriedenheit zu steigern und lebhafte, aktive Gemeinschaften zu fördern setzen berufliche und freiwillige Mitarbeitende bei Ansfelden Miteinander auf folgende Aktivitäten:

  • Seit September hat das Projekt mit dem Stadtteilbüro am Ansfeldner Hauptplatz einen neuen Projektstandort. Durch die gemeinsame Nutzung mit den Streetworkern (Verein ISI) und dem Team vom Treffpunkt Mensch & Arbeit Nettingsdorf ergeben sich Synergien in der gemeinsamen Arbeit für gutes Zusammenleben.
  • Die Bleib-Steh-Cafés in Wohnbauten sind eine gute Möglichkeit, unverbindlich mit seinen (noch weniger bekannten) Nachbarinnen und Nachbarn Kontakt aufzunehmen. Das bildet eine Gesprächsbasis für Zusammenhelfen und auch bei möglichen Konflikt-Situationen.
  • Als Erweiterung zu den Bleib-Steh-Cafés haben sich die Nachbarschaftscafés etabliert. Bei selbstgemachten Mehlspeisen und gemütlichem Beisammensitzen kommen Menschen ins miteinander ins Tun und Gespräch. Zusätzlich nimmt das Team Ideen und Anregungen für Wohnbauträgerinnen oder die Stadtverwaltung mit. Somit lassen sich viele „Unpässlichkeiten“, die das Zusammenleben beinträchtigen, oft auf einfachem Weg lösen.

  • Sowohl bei den Bleib-Steh-Cafés als auch bei den Nachbarschaftscafés nutzen die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, sich über die aktuellen Angebote der Stadt zu informieren.

  • Mit zwölf intensiven Konfliktregelung mit über 24 beteiligten Haushalten gelang es 2020, die Stimmung in den Wohnanlagen merklich zu verbessern und das Potential zur eigenständigen Konfliktlösung innerhalb der Hausgemeinschaft zu stärken.

  • Bei den Ansfeldner Miteinand-am-Spielplatz Festen nutzten Ansfeldnerinnen und Ansfeldner die Möglichkeit, bei Mitmach-Stationen miteinander ins Gespräch zu kommen.

  • Das Picknick im Park in Kooperation mit dem Treffpunkt mensch & arbeit  bot die Möglichkeit unter dem Motto „es ist genug für alle da“ die Tradition der Gastfreundschaft neu aufleben zu lassen.

  • Bei den Wanderungen rund um Ansfelden kommen Menschen auch über die eigene Wohnanlage hinaus miteinander ins Gespräch und stärken ihre Gesundheit.
  • Basis der Arbeit sind die „Ansfelden Miteinander Treffen“. Dabei kommen engagierte Freiwillige zusammen, um gemeinsam mit den beruflichen Mitarbeitenden Aktionen wie die Bleib-Steh-Cafés oder die Nachbarschaftscafés zu planen. Dabei können auch jene Ansfeldnerinnen und Ansfeldner anknüpfen, die sich für gutes Zusammenleben im Wohnumfeld engagieren möchten.

Mitmacher & Mitmacherinnen herzlich willkommen

Auch für 2021 sind - sobald es die gesundheitliche Situation und die Rechtlage ermöglicht - Bleib-Steh-Cafes, Nachbarschaftscafes, die Miteinand-am-Spieplatz-Feste, Ansfelden Miteinander Treffen und Ausflüge geplant. Ansfeldnerinnen und Ansfeldner, die sich für gutes Zusammenleben engagieren möchten sind bei Ansfelden Miteinander herzlich willkommen.

  • Möchten auch Sie Zeit, Ideen, Motivation in gutes Zusammenleben investieren? Caroline Thürridl (+43 650 6031 046) und Brigitta Lajko (+43 660 10 26 112)  freuen sich über die bereits aktiven und auch neue freiwillig Engagierte!

Gemeinsam das Wohnumfeld gestalten

Die Erfahrungen aus dem Projekt und dem Prozess „Zusammenleben in Ansfelden“ zeigen, dass Menschen vermehrt Kontakt zu ihren Nachbarinnen und Nachbarn suchen. Gemeinsam möchten sie die vorhandenen Möglichkeiten nutzen, das Wohn-Umfeld zu gestalten. "Genau hier setzen die Angebote an: Wir unterstützen und ermutigen Menschen dabei, Ideen zu entwickeln, um das Umfeld noch attraktiver zu gestalten. Das passiert gemeinsam, nicht von oben herab." erklärt Bürgermeister Manfred Baumberger. Die Stärkung von Selbsthilfepotentialen, eine themenbezogene Zusammenarbeit zwischen den Menschen und das Abbauen von Berührungsängsten sind Grundprinzipien der Arbeit.

“Powered by Ansfelden“ und Unterstützerinnen

Die Wohnplattform Oberösterreich führt das Angebot im Auftrag der Stadt Ansfelden bereits seit 2013 in Wohnbauten von Wohnbauträgerinnen im Stadtteil Haid durch. Finanziert wird die Maßnahme aus dem Bereich Zusammenleben durch Wohnbauträgerinnen (GIWOG, Neue Heimat, LAWOG, Lebensräume, WSG und OÖ Wohnbau), die Integrationsstelle Oberösterreich und die Stadt Ansfelden.