Mobiler Sozialmarkt

Im Stadtgebiet waren im Frühjahr 2009 etwa 4 Prozent der Bevölkerung von Armut bedroht.  Um die Armut zu lindern bietet die Stadtgemeinde Ansfelden seit Mai 2009 in Kooperation mit SOMA-Linz einen mobilen Sozialmarkt an.

Was ist das Prinzip des Sozialmarktes? 
Verschiedene Waren (mit leichten Verpackungsschäden oder kurz vor Ablauf der Mindesthaltbarkeitsdatum) werden von der Industrie und dem Handel zur Verfügung gestellt und zu symbolischen Preisen an Menschen mit geringem Einkommen weitergegeben. Der mobile Sozialmarkt kann zwar nie die gesamte Palette eines „normalen“ Supermarktes im Angebot. Vielmehr bietet er Bedürftigen die Möglichkeit, Teile ihres Lebensmittelbedarfes zu günstigen Preisen zu erwerben.

Wer kann einen Ausweis beantragen?

Einkaufsberechtigt sind alle Personen, die folgende Kriterien erfüllen:

 

Variante Grenze
max. Nettoeinkommen pro Monat – Einpersonenhaushalt € 870
max. Nettoeinkommen pro Monat – Zweipersonenhaushalt € 1300
Zuschlag pro Kind netto pro Monat 135

Somit ergibt sich für einen Haushalt mit einem Erwachsenen und einem Kind ein Grenzbetrag von 1.005 EUR Nettohaushaltseinkommen pro Monat. Ein Haushalt mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern kann bis zu einem Haushaltseinkommen von 1.570 EUR die günstigen Konditionen des Sozialmarktes in Anspruch nehmen.

 

Welche Unterlagen muss ich wohin mitnehmen?
Ausweise werden bei der Bürgerservicestelle im Stadtamt Ansfelden ausgestellt. Bringen Sie dazu bitte die Einkommensnachweis(e), die Meldezettel aller im Haushalt lebenden Personen, ein Foto für den Ausweis sowie einen Lichtbildausweis mit. Der Ausweis gilt ein Jahr ab Ausstellungsdatum und berechtigt den Inhaber oder die Inhaberin zu einem Einkauf von maximal 8 EUR pro Woche. Das entspricht einem Wocheneinkauf von Lebensmitteln. 

  

Wann kann ich wo einkaufen?

Um der oftmals fehlenden Mobilität entgegenzuwirken, hat sich die Stadtgemeinde Ansfelden gemeinsam mit SOMA-Linz für eine mobile Variante entschlossen. Zu diesem Zweck bietet ein Verkaufsmobil ab April 2010 an einem Nachmittag pro Woche an vier Standorten im Gemeindegebiet Waren an:

 

 

Standort Wochentag Uhrzeit
Stadtteil HAID vor dem Eltern-Kind-Zentrum (Maderspergerstr.) Mittwoch 14.00 - 16.00 Uhr
Stadtteil FREINDORF vor der Freiwilligen Feuerwehr Freindorf Mittwoch 12.00 - 12.30 Uhr
Stadtteil KREMSDORF vor der Volksschule Kremsdorf Mittwoch 13.00 - 13.30 Uhr
Statteil ANSFELDEN vor dem ABC Ansfelden Mittwoch 11.00 - 11.30 Uhr

Wen kann ich bei Unklarheiten fragen?
Ihre Fragen zum Projekt beantwortet Ihnen gerne Frau Sonja Schillinger, Tel. 07229/840-218.

Zuständig