Willkommen in Ansfelden

Die Bevölkerungsentwicklung der Stadtgemeinde Ansfelden zeigt sehr deutlich auf, dass Bürger und Bürgerinnen - bedingt durch die gute geographische Lage, aber auch die tollen kommunalen Angebote, stetig zuziehen. Neben einer  relativ konstanten Zahl von Neuanmeldungen ziehen aber auch viele Menschen durch und sind innerhalb von 18 Monaten wieder weggezogen. Eine Steigerung dieser Bleibequote kulturelle, finanzielle und auch wirtschaftliche Vorteile für die Stadtgemeinde.

Willkommensmappe für neu zuziehende Bürger

Seit Juli 2012 bekommen neu in die Stadtgemeinde Ansfelden ziehende Bürger (unabhängig von der Staatsbürgerschaft) bei der Anmeldung ihres Wohnsitzes am Stadtamt Ansfelden eine „Willkommensmappe“. Diese beinhaltet die wichtigsten Informationen über die Stadtgemeinde, einen Willkommensbrief des  Bürgermeisters, aber auch aktuelle Angebote im Bereich der Kultur und des Sozialservices

Infodrehscheibe zur Orientierung

Zusätzlich wird allen neuen Bürgern künftig in organisiertem Rahmen die Möglichkeit geboten, direkten Kontakt zu den politischen Mandataren, den Beratern des Stadtamtes, des AMS und der Gebietskrankenkasse aufzunehmen. Die Veranstaltung stellt sich dabei als Informationsmesse mit verschiedenen Ständen dar und bietet auch Vereinen Platz, Kontakt mit potentiellen neuen Mitgliedern zu suchen.

Mit der Entwicklung der Willkommenskultur drückt die Stadtgemeinde Respekt, Akzeptanz, Offenheit und Freundlichkeit gegenüber neu zuziehenden Bürgern und Bürgerinnen aus.


Presseaussendung vom 2. Juli 2012

Willkommen in Ansfelden: Gut informiert - von Anfang an!

Am Bild v.R.: Bürgermeister Manfred Baumberger mit Lorena Farthofer vom Meldeamt und Projektleiter Mag. Gregor Kraftschik

Ansfelden ist eine wachsende Stadt und freut sich über neue Bürger und Bürgerinnen. Seit 2. Juli 2012 bekommen alle neu in die Stadtgemeinde Ansfelden ziehenden Haushaltsvorstände  am Stadtamt Ansfelden eine „Willkommensmappe“. Darin sind hilfreiche Informationen über die Stadtgemeinde, einen Willkommensbrief des  Bürgermeisters und aktuelle Angebote aus dem Bereich Kultur und dem Sozialservice enthalten. Neben den Infos präsentiert sich die Stadtgemeinde gegenüber neuen Bürgern und Bürgerinnen auch als weltoffene, freundliche Stadt, die den Chancen und Herausfoderungen der Zukunft begegnet.

Vorteile für BürgerInnen, Vereine und Verwaltung

"Bei einer konstant aufstrebenden Bevölkerungsentwicklung ziehen viele Menschen in Ansfelden durch und wohnen nur kurz hier. Wenn wir die Bleibequote erhöhen können, so hat das viele Vorteile für Ansfelden" erklärt Bürgermeister Manfred Baumberger. "Neue Bürger und Bürgerinnen bringen frisches kulturelles und wirtschaftliches Potential mit in die Stadt, von dem Vereine und Arbeitgeber profitieren können. Auch zeigt die Erfahrung, dass längerfristige Nachbarschaften oft weniger Konflikte haben, da sich die Menschen besser kennen(lernen können)" so Baumberger. Auch für die Verwaltung bringt das Angebot Vorteile: "Durch die gesammelten Informationen finden sich neue Bürger und Bürgerinnen von Anfang an besser zurecht und wissen über die Möglichkeiten ihrer neuen Stadt besser bescheid. Damit lebt die Stadtgemeinde ihr Konzept einer an den Bürgern und Bürgerinnen orientierten Verwaltung" ergänzt Projektentwickler Mag. Gregor Kraftschik.

Willkommenskultur in Ansfelden - gutes Zusammenleben fördern

Mit Entwicklung der Willkommenskultur drückt die Stadtgemeinde Respekt, Akzeptanz, Offenheit und Freundlichkeit gegenüber neuen Bürgern und Bürgerinnen aus wobei gleichzeitig das Zusammenleben zwischen allen Menschen in Ansfelden positiv beeinflusst wird. Die Willkommensmappe ist Teil der Maßnahme "Willkommenskultur für Ansfelden", welche in der Arbeitsgruppe "Stadtentwicklung- und Wohnen" unter der Leitung von Bürgermeister Manfred Baumberger im Jahr 2011 erarbeitet wurde. Dabei wurden Experten und Expertinnen aus Wohnungsgenossenschaften, des Bezirksabfallverbandes, des Stadtamtes und der Politik in die Entwicklung mit einbezogen. Der Gemeinderat hat im Oktober letzten Jahres die entsprechenden Mittel bereitgestellt und die Maßnahme in Auftrag gegeben.

Kooperation mit in.takt - sozialintegratives Augenmerk bei Produktion

Bei der Produktion der Mappen selbst verfolgt die Stadtgemeinde sozialintegrative Ziele. Die Umsetzung übernimmt die Druckerei in.takt, ein sozialökonomischer Betrieb der Pro Mente Oberösterreich. In diesem Projekt finden Menschen, die aufgrund von psychischen Beeinträchtigungen am ersten Arbeitsmarkt schwer Fuß fassen können, Arbeit und Tagesstruktur. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der in.takt fertigen und befüllen für die Stadtgemeinde die Mappen und lieferen sie; die Verteilung findet anschließend über die Mitarbeiterinnen im Meldeamt statt.